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	<title>Nox Vobiscum! » Roland B. Seper &#187; Social Media</title>
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		<title>Anonymität ist kein Schutz vor Unvernunft</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 07:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland B. Seper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das &#8220;Hackerkollektiv&#8221; AnonAustria leakt gerne Datenbanken und veröffentlicht auch zuweilen Teile der erbeuteten Informationen als eine Art Beleg des erfolgreichen Hacks. Diesmal waren&#8217;s rund 25k Datensätze von Exekutivbeamten, die allerdings ohne jegliche Filterung mit Angabe von Name, Geburtsdatum und voller &#8230; <a href="http://noxvobiscum.at/2011/09/anonymitat-ist-kein-schutz-vor-unvernunft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das &#8220;Hackerkollektiv&#8221; AnonAustria leakt gerne Datenbanken und veröffentlicht auch zuweilen Teile der erbeuteten Informationen als eine Art Beleg des erfolgreichen Hacks. Diesmal waren&#8217;s rund 25k Datensätze von Exekutivbeamten, die allerdings ohne jegliche Filterung mit Angabe von Name, Geburtsdatum und voller Anschrift an die &#8211; vermutlich mäßig interessierte &#8211; Öffentlichkeit gingen. Eine wichtige Frage bleibt bislang offen: Qui bono?</strong></p>
<p><div id="attachment_1584" class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><a href="http://noxvobiscum.at/wp-content/uploads/2011/09/anonymous.jpg"><img src="http://noxvobiscum.at/wp-content/uploads/2011/09/anonymous-160x107.jpg" alt="Anonymous Seal" title="Anonymous Logo" width="160" height="107" class="size-medium wp-image-1584" /></a><p class="wp-caption-text">Eines der Logos des Anonymous-Kollektivs</p></div>Sehr originell: Als eine Art &#8220;Zeichen&#8221; gegen die unliebsame Vorratsdatenspeicherung veröffentlichen die Damen und Herren der österreichischen Ableger von Anonymous die (größtenteils ungefilterten) persönlichen Daten von Polizisten und twittern launig, man könne jetzt gerne raten, worum es sich bei den Datensätzen handle. Es gibt zwar keine &#8220;offizielle&#8221; Bestätigung der Hacktivisten (wie auch, es gibt ja keine zentrale Kommunikationsstelle), dass es sich bei der Aktion um ein Statement wider die VDS handle, aber zahlreiche Tweets und andere Hinweise legen dies durchaus nahe.</p>
<p>Zugegeben, ein Teil der Infos wird vermutlich auch im Telefonbuch stehen, aber 1. ohne Berufsbezeichnung und 2. nicht zwingend, da man ebendort die Möglichkeit hat, bewusst nicht gelistet zu werden. Ebenso ist es keineswegs das erste Mal, dass Daten geklaut werden und es ist auch nicht völlig neu, dass die &#8220;Beute&#8221; irgendwo öffentlich zugänglich auftaucht. Es ist auch ein keineswegs uninteressanter Aspekt, dass ausgerechnet Daten aus dem für Sicherheit sowie VDS zuständigen BMI geleakt werden konnten &#8211; ob nun von außen mittels &#8220;Datenhack&#8221; oder von innen mittels &#8220;Datenleck&#8221;.</p>
<p><strong>Qui bono?</strong></p>
<p>Dennoch: Welche Sympathien erwartet sich eine Vereinigung, die derlei Unfug treibt? Was will sie erreichen, wenn sie Datenbestände, die in ihrem Wesen nichts mit der VDS zu tun haben, publik macht? Solche Aktionen bringen nebst negativen Feedbacks möglicherweise eines: Das Unwohlsein gegenüber der VDS wandelt sich in latente Furcht, das nächste Opfer der Gegner der VDS zu werden.</p>
<p>Darüber sollten einige, die unter der Bezeichnung &#8220;AnonAustria&#8221; ihr Unwesen treiben, vielleicht ein wenig nachdenken, bevor sie mit derlei kindischen Aktionen lediglich unter Beweis stellen, dass sie total voll gut Server hacken können, auf der anderen Seite aber ein enormes Defizit an Vernunft aufweisen, diese Fähigkeiten in irgendeiner Form sinnstiftend zu nutzen.</p>
<p>Mission accomplished!</p>
<p><strong>UPDATE:</strong><br />
AnonAustria hat im Verlauf des Tages darauf hingewiesen, dass sie selbst niemals von einem &#8220;Hack&#8221; gesprochen hätten, vielmehr seien ihnen die Daten &#8220;zugespielt worden&#8221;. Demzufolge entfällt dann auch eines der halbwegs nachvollziehbaren Argumente für diese Aktion, nämlich das bezüglich des Hinweises auf Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit Datensicherung. Naja.</p>
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		<title>Khan Academy: Maybe part of the Future of Education?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 11:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland B. Seper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Mission Statement der Khan Academy klingt auf den ersten Blick höchst salbungsvoll: &#8220;The Khan Academy is an organization on a mission. We&#8217;re a not-for-profit with the goal of changing education for the better by providing a free world-class education &#8230; <a href="http://noxvobiscum.at/2011/06/khan-academy-maybe-part-of-the-future-of-education/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1509" class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><a href="http://noxvobiscum.at/wp-content/uploads/2011/06/khanacademy_beig.jpg"><img src="http://noxvobiscum.at/wp-content/uploads/2011/06/khanacademy_beig-160x107.jpg" alt="Das Team der Khan Academy" title="Khan Academy Team (khanacademy.org)" width="160" height="107" class="size-medium wp-image-1509" /></a><p class="wp-caption-text">Salman Khan (li.) mit seinem Team der Khan Academy</p></div>Das Mission Statement der <a href="http://khanacademy.org">Khan Academy</a> klingt auf den ersten Blick höchst salbungsvoll: &#8220;The Khan Academy is an organization on a mission. We&#8217;re a not-for-profit with the goal of changing education for the better by providing a free world-class education to anyone anywhere.&#8221; Aber auch bei näherer Betrachtung scheint das Portal, das der US-Amerikaner Salman Khan indirekt bereits 2004 ins Leben gerufen hat, einen möglicherweise nicht unerheblichen Beitrag dazu leisten zu können, interessierten bzw. begabten Menschen, denen aus rein materiellen Gründen der Zugang zu Bildung erschwert wird, kostenlos wertvolles Wissen auf hohem fachlichen sowie pädagogischen Niveau zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Salman Khan, dessen Eltern selbst aus Indien bzw. Bangladesh stammen, also Regionen, in denen Qualifizierung und Bildung teils einem Luxusgut gleichkommen, legt sehr viel Wert darauf, mit seinem extrem kompakten Team ein selbständig lauf- und existenzfähiges Portal auf die Beine zu stellen, um auch in Zukunft Wissen kostenlos bereitstellen zu können, das Usern weltweit zur Verfügung steht.</p>
<p>Im Rahmen eines <a href="http://www.ted.com/">TED-Talks</a> im März dieses Jahres stellte Khan sein Portal, seine Visionen und seine Ziele vor:</p>
<div style="margin:25px auto;width:560px;height:349px;"><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/gM95HHI4gLk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Dieses Zitat finde ich übrigens besonders originell:</p>
<blockquote><p>&#8220;And so you can imagine, you know, here i was &#8211; an analyst at a hedge fund. It was very strange for me to do something of social value.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auszug aus <a href="http://www.ted.com/speakers/salman_kahn.html">Salman Khan&#8217;s TED-Profile</a>:</p>
<blockquote><p>In 2004, Salman Khan, a hedge fund analyst, began posting math tutorials on YouTube. Six years later, he has posted more than 2.000 tutorials, which are viewed nearly 100,000 times around the world each day.</p></blockquote>
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		<title>Hurra, ich bin kein Muggle mehr!</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 23:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland B. Seper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hightech vs. Zurück zur Natur. Eine stehende Internet-Connection vs. ausgedehnte Waldspaziergänge. Bits &#038; Bytes vs. Baum &#038; Berg. Alles Widersprüche? Nicht zwingend! Ein mögliches Bindeglied heißt &#187; Geocaching und macht deutlich mehr Spaß, als man auf den ersten Blick glauben &#8230; <a href="http://noxvobiscum.at/2010/08/hurra-ich-bin-kein-muggle-mehr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hightech vs. Zurück zur Natur. Eine stehende Internet-Connection vs. ausgedehnte Waldspaziergänge. Bits &#038; Bytes vs. Baum &#038; Berg. Alles Widersprüche? Nicht zwingend! Ein mögliches Bindeglied heißt <a href="http://www.geocaching.com">&raquo; Geocaching</a> und macht deutlich mehr Spaß, als man auf den ersten Blick glauben möchte.</strong></p>
<div id="attachment_1142" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://noxvobiscum.at/wp-content/uploads/2010/08/sebastian_nico_geocaching1.jpg"><img src="http://noxvobiscum.at/wp-content/uploads/2010/08/sebastian_nico_geocaching1.jpg" alt="Sebastian und Nico beim Geocaching" title="Sebastian und Nico beim Geocaching" width="250" height="375" class="size-full wp-image-1142" /></a><p class="wp-caption-text">Sohnemann Sebastian (re.) &#038; Neffe Nico kurz vor dem Fund von GC1RXZX 'Eichkogel neu'</p></div>
<p>Als Kind liebte ich sie bereits: Schnitzeljagden. Mit diversen Kindergruppen (seien sie nun vom Alpenverein, der Jungschar oder sonstwem organisiert) wurden wir dazumals unzählige Male durch heimische Wälder gehetzt und hatten das Ziel, irgendwelche zuvor präparierten Platzerln zu finden, dort Rätsel zu lösen, Aufgaben zu bewältigen oder schlicht zum nächsten Versteck zu spazieren. Später passte sich diese Leidenschaft dann ein wenig dem fortschreitenden Alter an und es wurde mitunter Phantasy-Roleplaying daraus, das (abgesehen von den eher seltener besuchten LARPs) zwar weniger Outdoor-Charakter hat, aber immerhin das Nachjagen hinter Rätseln und Abenteuern wieder aufleben liess.</p>
<p>Vor einigen Tagen schnappte ich beim Plaudern mit meiner Schwester und ihrer Familie wieder einmal den Begriff &#8220;Geocaching&#8221; auf. Nachdem ich in den vergangenen Jahren schon oft mitbekommen hatte, dass es da so ein paar verrückte Nerds geben soll, die sich mit einem Outdoor-GPS (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System">&raquo; Global Positioning System</a>, Positionsbestimmung mittels Satellitenortung) bewaffnet durch teils herausforderndes Gelände kämpfen, um schlussendlich einen &#8211; nicht selten perfide versteckten &#8211; &#8220;Schatz&#8221; (Cache) zu finden, von dem der jeweilige Verstecker lediglich die GPS-Koordinaten in einer Usenet-Newsgroup veröffentlicht gehabt hatte, hatte ich so meine Zweifel am Unterhaltungswert des damals noch weitestgehend unbekannten Hobbies &#8220;GPS Stash Hunt&#8221; (so der ursprüngliche Name des Spiels) und daraus resultierend überschaubares Interesse.</p>
<p>Im Zuge des vorhin erwähnten Gesprächs installierte ich schnell mal die App der momentan größten Geocache-Plattform (<a href="http://www.geocaching.com">&raquo; geocaching.com</a>) am iPhone  und begann darin zu schmökern. Nach kurzem Ausprobieren der Basisfunktionen suchte ich dann versuchshalber in der unmittelbaren Umgebung meines Wohnortes nach Caches und siehe da: Es gibt im Umkreis von wenigen Stunden per pedes oder MTB gleich einen ganzen Haufen an versteckten Schätzen, die nur darauf warten, von mir gefunden und &#8220;geloggt&#8221; zu werden. Mit &#8220;Logging&#8221; ist in diesem Fall die Eintragung in ein im Cache befindliches &#8220;Logbuch&#8221; gemeint, das je nach Größe des Containers zwischen einem kunstvoll eingerollten Papierstreifen und Formaten bis hin zum Schulheft schwankt.</p>
<p>Zuhause angekommen habe ich mir &#8211; gemeinsam mit meinem Neffen &#8211; gleich einmal die ersten Verstecke vorgenommen und wir wurden &#8211; nicht zuletzt aufgrund des dezenten Schwierigkeitsgrades, den wir gewählt hatten &#8211; schnell fündig. Der erste lag lediglich wenige Schritte von dem Spielplatz entfernt, auf dem ich mit meinem Sohn seit Jahr und Tag ganze Nachmittage verbringe. Der zweite befand sich in einem Bereich ganz in der Nähe eines wunderschönen Aussichtsplatzes mit herrlichem Blick über einen Teil des Priessnitztals.</p>
<p><strong>Das Ende meines tristen Muggle-Daseins</strong></p>
<p>Ein origineller Aspekt an der Geschichte ist, dass es natürlich nicht nur Teilnehmer an dem Spiel gibt, sondern auch solche, die es weder betreiben, noch wissen, dass es dieses Game überhaupt gibt. Obwohl diese möglicherweise &#8211; nüchtern und objektiv betrachtet &#8211; nicht sonderlich viel verpassen, wenn sie nicht mitspielen, macht es dennoch auch ein wenig Spaß, eines der wenigen &#8220;Grundgesetze&#8221; des Geocachings zu befolgen: Lass Dich nicht von den Muggles erwischen.</p>
<p>&#8220;Muggle&#8221; ist ein Fantasiewort und entsprang Anfang der 90er der Feder J. K. Rowlings, der Schöpferin der erfolgreichen Harry Potter-Romanreihe. In der von ihr gezeichneten Welt existieren neben den Menschen mit der besonderen Begabung für Magie (Hexen und Zauberer) auch solche, die diese Gabe nicht besitzen und nicht einmal etwas davon mitbekommen, dass möglicherweise direkt nebenan ein Zauberer lebt und Magie wirkt. Diese Personen nannte Rowling in ihren Büchern als &#8220;Muggles&#8221;.</p>
<p>So wie in Harry Potters Welt den Zauberern nahe gelegt wird, Uneingeweihte nicht mit Magie zu &#8220;verunsichern&#8221;, wird in der Geocaching Community großer Wert darauf gelegt, dass Muggles den Standort eines Caches nicht ausfindig machen. Dies hat neben dem spielerischen Aspekt nicht zuletzt auch ganz praktische Gründe, da man schließlich vermeiden möchte, dass ein Muggle den vielleicht seit Jahren gut gehütete Cache findet, nichts damit anzufangen weiß und kurzerhand im nächstgelegenen Müllbehälter entsorgt.</p>
<p>Mir persönlich zaubert(!) es jedenfalls seit meinem Einstieg ins Geocaching oftmals ein Schmunzeln ins Gesicht, wenn ich an einer Stelle vorbeikomme, an der ich einen Cache gefunden habe (oder zumindest weiß, dass es da einen gibt), an dem ich aber jahrelang unwissend vorbeispaziert war. In einem speziellen Fall hatte ich das Versteck sogar bereits vielmals im direkten Blickfeld gehabt, aber dass da ein Cache im Ausmaß einer kleinen Filmdose versteckt ist, hatte ich natürlich nicht einmal geahnt&#8230;</p>
<p>Von wegen Schnitzeljagd: Neben mehr oder &#8211; meist &#8211; weniger einfach zu findenden einzelnen Caches (den &#8220;klassischen&#8221; od. &#8220;Traditional Caches&#8221;), die aufgrund ihrer GPS-Koordinaten direkt angesteuert und aufgefunden werden können, gibt es noch andere Formen. Sehr verbreitet ist etwa die Variante, bei der der erste Wegpunkt, dessen Koordinaten bekannt sind, beispielsweise der Parkplatz ist, wo man sein Auto stehen lässt, um sich zu weiteren Koordinaten durchzuschlagen, die man jedoch erst mittels Lösung eines oder mehrer Rätsel herausfinden muss und so weiter.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Summa summarum ein rundum erfreuliches Hobby, wie ich meine &#8211; und ich bin sicher, dass es gleich noch ein Stück erfreulicher wird, wenn ich das ganze auch tatsächlich anhand der GPS-Koordinaten betreiben kann (iPhone 4 ist bereits im Anflug) und nicht &#8211; wie bisher &#8211; ausschließlich anhand der Beschreibung bzw. unter Zuhilfenahme von Googles Satellitenbildern, da das GPS-Modul meines iPhone 3G schon vor Monaten den Weg allen irdischens angetreten hat&#8230;</p>
<p>Neben all dem spielerischen Charakter ist mir vor allem ein Aspekt ins Auge gestoßen, der mir sehr gut gefällt und der für mich persönlich großen Stellenwert einnimmt: Viele Caches werden nicht einfach nur des Versteckens wegen &#8220;irgendwo in den Wald geworfen&#8221;, sondern wurden von ihrem &#8220;Owner&#8221; (der Geocacher, der den Cache platziert hatte und in Stand hält) mit einer umfassenden Beschreibung des Gebietes versehen (zB. die Geschichte eines Schlosses, in dessen Park sich der Cache befindet) oder mit einer liebevoll ausgewählten Wanderroute verknüpft. In anderen Fällen bekommt man auf der Suche Plätze und Aussichtspunkte zu sehen, die man auf andere Weise vermutlich niemals zu Gesicht bekommen hätte, weil man einfach an dieser einen bestimmten Stelle sonst niemals vom Weg abgewichen wäre, da man dahinter nichts sehenswertes vermutet hätte.</p>
<p>Selbstverständlich gibt es auch eher weniger durchdachte &#8220;Greif&#8217; im Vorbeigehen hinter das Schild da und schreib&#8217; ins Log&#8221;-Caches, die schnell gefunden und wieder versteckt sind, aber das gehört dann zur Sammelleidenschaft. Bisher habe ich jedoch bei den meisten Caches (und ich habe längst nicht alle gefunden, die ich gesucht habe!) das Gefühl gehabt, dass sich die jeweiligen Owner durchaus etwas dabei dachten, als sie die Dose platzierten und bei einigen wurde auch offensichtlich eine ganze Menge an Zeit investiert, um anderen Geocachern eine Freude am Fund bzw. dem Weg dort hin zu bereiten.</p>
<p>Mein Tipp: Probiert&#8217; es einfach mal aus! Es kost&#8217; nix! <img src='http://noxvobiscum.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Twitter Unveils New Premium Accounts!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 21:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland B. Seper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hoax]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Microblogging Dienst Twitter wurde heute Ziel eines &#8211; meines Erachtens sehr amüsanten &#8211; Hoaxes, also einer Falschmeldung, derzufolge seitens des Twitter-CEO Evan Williams eine Möglichkeit gefunden wurde, aus dem bisher ohne jegliches Business Model existierenden Unternehmen eine wahre Cash &#8230; <a href="http://noxvobiscum.at/2009/03/twitter-unveils-new-premium-accounts/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Microblogging Dienst <a href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a> wurde heute Ziel eines &#8211; meines Erachtens sehr amüsanten &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hoax" target="_blank">Hoaxes, also einer Falschmeldung</a>, derzufolge seitens des Twitter-CEO Evan Williams eine Möglichkeit gefunden wurde, aus dem bisher ohne jegliches Business Model existierenden Unternehmen eine wahre Cash Cow zu generieren. Die simpel klingende Lösung: Kostenpflichtige Premium Accounts mit vollkommen abgedrehten Vorteilen gegenüber dem Standard Account sollen Twitter einen Unternehmenswert in der Höhe des BIP von Kanada verschaffen.<div id="attachment_517" class="wp-caption alignright" style="width: 169px"><a href="http://noxvobiscum.at/wp-content/uploads/2009/03/twitter_logo.jpg"><img src="http://noxvobiscum.at/wp-content/uploads/2009/03/twitter_logo-290x194.jpg" alt="Der zwitschernde Vogel ist das unverkennbare Logo von Twitter" title="twitter_logo" width="159" height="107" class="size-medium wp-image-517" /></a><p class="wp-caption-text">Der zwitschernde Vogel ist das unverkennbare Logo von Twitter</p></div></p>
<p>Trotz der aberwitzigen Dinge, die in dem Beitrag des bekannten Satire-Blogs <a href="http://www.bbspot.com/News/2009/03/twitter-unveils-premium-accounts.html" target="_blank">BBspot</a> als Bestandteile der neuen Premium Accounts angepriesen werden, fanden sich unzählige Twitter-Teilnehmer, die die Info in atemberaubendem Tempo verbreiteten. Unter den Re-Tweetern fanden sich von Laien über (großteils selbst ernannte) Social Media-Gurus bis hin zu prominenten Tech-Bloggern alles, was das Twitterverse zu bieten hat. Der Link auf den Blogeintrag bei BBspot wurde prompt zum zweitmeist getweeteten Link innerhalb der letzten 24 Stunden.</p>
<p>Üblicherweise ist Twitter ein extrem schnelles und praktikables Medium zur Verbreitung von News aller Art in alle Welt. Auch wenn zumeist technologieaffine Themen die größte Geschwindigkeit erreichen, sind es doch auch andere Bereiche wie Politik oder Wirtschaft, die hiervon profitieren (können). Seit dem Start von Twitter im März 2006 sind reihenweise Top-News bei Twitter aufgetaucht, lange bevor selbst große internationale Nachrichtenagenturen diese publizieren konnten.</p>
<p>Durch den vorliegenden Fall wird jedoch die größte Schwäche des Microblogging-Systems augenscheinlich: Nachrichten werden unheimlich oft vollkommen unhinterfragt, dilettantisch interpretiert, unprofessionell aufbereitet und an die falschen Empfänger verteilt. Ein weiteres schönes Beispiel dafür, dass der vielerorts totgesagte herkömmliche (Qualitäts-)Journalismus eben doch nicht so leicht durch Blogs, Chats oder eben auch Twitter ersetzt werden kann.</p>
<p>Der Blogeintrag bei BBspot im Wortlaut:</p>
<blockquote><p>San Francisco, CA – Twitter co-founder and CEO Evan Williams today announced part of the company&#8217;s long-awaited business model: Twitter Premium accounts.</p>
<p>TwitterTwitter has experienced phenomenal growth since its inception, but up until now it has remained a mystery what it would do to generate income.  Many have speculated that premium accounts would be one way, and now that has been confirmed.</p>
<p>Williams explained, &#8220;Celebrities and large corporations have begun flocking to Twitter for their social media needs, and growth has accelerated.  Many users have expressed willingness to pay for accounts, and now we give them that opportunity.&#8221;</p>
<p>Williams stressed that free accounts will still be available to all users, and that only those wanting more services would pay.   Premium accounts will come in four tiers: Sparrow, Dove, Owl and Eagle.</p>
<p>The details of the accounts are as follows:</p>
<p>    * Sparrow ($5/month) – Users get 145 character limit, 5 extra random followers.</p>
<p>    * Dove ($15/month) – Users get 160 character limit, 25 extra random followers, 1 random celebrity follower, auto-spell check, &#8220;Fail Whale&#8221; T-shirt.</p>
<p>    * Owl ($50/month) – Users get 250 character limit, 100 extra random followers, 2 random celebrity followers, 30 minutes on recommended list, auto-spell check, &#8220;Fail Whale&#8221; hoodie.</p>
<p>    * Eagle ($250/month) – Users get 500 character limit, 1000 extra random followers, 3 celebrity followers of their choice, 5 hours on recommended list each month, Twitter Concierge for Tweeting while user is asleep or busy (and more), auto-spell check, &#8220;Fail Whale&#8221; tuxedo, custom &#8220;Fail Whale&#8221; page when service is down.</p>
<p>Users in any tier will be able to purchase an EmbellishTwit add-on for $100/year, which directs tweets to a well-educated offshore employee who will embellish tweets.  For example, &#8220;Just had a whole wheat bagel and coffee for breakfast,&#8221; becomes &#8220;Just got in from clubbing all night and Heidi Klum is spreading brie on a baguette just flown in on the Concord for my breakfast.&#8221;</p>
<p>Rumors of a even higher level of service the secret &#8220;Black&#8221; account, which has J. K. Rowling, Stephen King and other famous authors write your tweets have not been confirmed.</p>
<p>Analysts peg Twitters value near the GDP of Canada.</p></blockquote>
<p>Facts und Hintergründe zu Twitter gibt es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Gestohlenes iPhone durch Social Media-Community wiederbeschafft</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 12:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland B. Seper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun & Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[flickr]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Gizmodo berichtet von einem ganz besonders originellen Effekt von Social Media: Ein gestohlenes iPhone wurde durch die schnellstmögliche Verbreitung von Information &#8211; die Einbeziehung der User unterschiedlicher sozialer Netzwerke &#8211; in Rekordzeit aufgefunden und retourniert. In Paramus, New Jersey wurde &#8230; <a href="http://noxvobiscum.at/2009/02/gestohlenes-iphone-durch-social-media-wiederbeschafft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_229" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://noxvobiscum.at/wp-content/uploads/2009/02/iphone_stolen.png"><img src="http://noxvobiscum.at/wp-content/uploads/2009/02/iphone_stolen-150x100.png" alt="iPhone Fahndung (Montage)" title="iphone_stolen" width="150" height="100" class="size-thumbnail wp-image-229" /></a><p class="wp-caption-text">iPhone Fahndung (Montage)</p></div><strong><a href="http://gizmodo.com">Gizmodo</a> berichtet von einem ganz besonders originellen Effekt von Social Media: Ein gestohlenes iPhone wurde durch die schnellstmögliche Verbreitung von Information &#8211; die Einbeziehung der User unterschiedlicher sozialer Netzwerke &#8211; in Rekordzeit aufgefunden und retourniert.</strong></p>
<p>In Paramus, New Jersey wurde einem Mann sein iPhone entwendet. Sein Sohn postete den Vorfall umgehend bei <a href="http://consumerist.com">Consumerist.com</a> und bat um Mithilfe bei der Wiederbeschaffung. Schlauerweise hatte Dino, so der Nick des Users, bereits zuvor als eine Art &#8220;Low-Level Security&#8221;-Funktion das iPhone seines Vaters dahingehend eingestellt, dass es bei Mailversand immer eine &#8220;blind copy&#8221; an Dads eigene Mailadresse verschickt. Der Dieb des Telefons &#8211; augenscheinlich einer der begrenzter talentierten Kleinganoven &#8211; machte reihenweise Bilder von sich selbst mit dem gestohlenen iPhone und übertrug diese via E-Mail. Diese Fotos lud Dino postwendend bei flickr hoch und referenzierte in seinem Consumerist.com-Posting auf den entsprechenden flickr-Account.</p>
<p>Von nun an ging es dann recht flott: Die Person auf den Bildern wurde durch die Bilder bei flickr von Usern identifiziert, ausfindig gemacht und binnen 55 Minuten nach Start der &#8220;Internet-Fahndung&#8221; der etwas anderen Art war das Handy wieder in den Händen seines rechtmäßigen Besitzers. Ein &#8211; wie ich finde &#8211; respektables Ergebnis.</p>
<p>Quellen: <a href="http://i.gizmodo.com/5153690/internet-detectives-recover-stolen-iphone-in-world-record-time">Gizmodo</a>, <a href="http://consumerist.com/5153293/updated-my-iphone-is-missing-and-some-guy-is-taking-pics-of-himself-with-it">Consumerist</a></p>
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