Der hierzulande weniger bekannte deutsche Kabarettist Volker Pispers zeigt in seinem mittlerweile sieben Jahre alten Programm “Bis neulich” auf höchst originelle Weise den Ursachen und der Entstehungsgeschichte des US-amerikanischen Kriegs gegen den Terror nach. Dabei bekommen nicht nur der Bush-Clan und die Briten die eine oder andere Breitseite, sondern natürlich auch die Deutschen selbst.

Kabarettist Volker Pispers
Pispers präsentiert Politkabarett, wie es in den vergangenen Jahren leider kaum noch zu sehen war. Brachialhumor und gürtelliniennahe Gagkanonaden sind leider -- nicht nur bei unseren nördlichen Nachbarn -- an der Tagesordnung. Tag für Tag schwemmt das Privat-TV immer neue hirnlose Sketch-Formate und Stand-Up-Comedians über die Schirme und die Dichte an geistvollen Pointen sinkt und sinkt. Da tut es wirklich gut, wieder einmal -- abseits des donnerstäglichen ORF-Abend -- ein wenig durchdachteres Kabarett ohne verkrampft erzwungene Schenkelklopfer zu sehen.
Hier nun der erste von fünf Teilen der “Geschichtslektion der etwas anderen Art” aus der spitzen Feder Volker Pispers:
Pisper zeigt im zweiten Video erstaunlichen Weitblick: Bereits im Jahr 2004, als viele das Wort “Finanzkrise” am ehesten aus dem Geschichtsbuch kannten und die Märkte -- eventuell abgesehen von ein paar DotComs -- blühten, sagte Pispers schon seine Meinung zu Aktienanalysten, Fusionsbankern und nicht zuletzt auch der stetig anwachsenden Gruppe von selbsternannten Experten und Unternehmensberatern.
Einen Blick auf die “related videos” kann ich nur wärmstens empfehlen. Da finden sich durchaus noch ein paar weitere nette Fundstücke!
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