Autor: roland

  • Barack Obama – Genesis of a new Religion?

    Zugegebenermaßen bin ich keineswegs traurig über die Entscheidung, die das amerikanische Wählervolk hinsichtlich der Präsidentschaft in völlig ungeahnter Weitsicht getroffen hat.

    Auch wenn Obama trotz des frischen Winds und des wieder erweckten Optimismus nach wie vor Amerikaner – mit allen dazugehörigen Nachteilen wie beispielsweise Todesstrafenbefürwortung etc. – ist, kann man ihm nur von Herzen wünschen, dass er die „Obamamania“ und die damit einhergehende Aufbruchstimmung für grundlegende Reformen in den vielen sanierungsbedürftigen Bereichen wie Sozial-, Bildungs- oder Gesundheitswesen zu nutzen versteht.

    Dennoch, so finde ich, kann man einfach alles übertreiben, wie das rechts stehende Bild zeigt.

  • Ausweitung der Wiener „Kernzone 100“ – ja bitte!

    Ausweitung der Wiener „Kernzone 100“ – ja bitte!

    Die Wiener Grünen fordern eine Ausweitung der Kernzone 100 auf das nähere Wiener Umland. Das Njet aus dem Rathaus folge postwendend, das – meines Erachtens freilich ausnehmend kurzsichtige – Argument lautete erneut: „Zu teuer.“

    Tagtäglich kämpfen sich rund 100.000 Fahrzeuge respektive deren Lenker durch den morgendlichen Stau aus dem näheren Wiener Umland in die Bundeshauptstadt. Teils enorme Zeitverluste, Stress und daraus resultierende Folgeerscheinungen wie gedämpfte Produktivität sind unausweichlich.

    Die bisherigen Bersuche, der Verkehtsflut Herr zu werden, sind aus verschiedenen Gründen gescheitert. Flächendeckende Parkraumbewirtschaftung in den inneren Bezirken, (teils sehr teure) Park & Ride-Anlagen an suboptimalen Locations, eine weiträumige, aber immer noch nicht abgeschlossene Autobahnumfahrung Wiens und dergleichen mehr haben kaum etwas an den Blechlawinen in den Morgen- und Abendstunden geändert.

    Alternativen vor der Nase

    Die Forderungen nach Aufwertung der öffentlichen Verkehrsmittel werden oft im Keim erstickt, obwohl hier gewaltiges Potenzial besteht, die Pendlermassen effektiver, ökonomischer und – nicht zuletzt – bedeutend ökologischer zu transportieren: Höhere Frequenz der „überregionalen“ Bahnverbindungen in den Morgen- und Abendstunden, geringere Kosten für Tickets und flexiblere Mobilitätskonzepte abseits der Ballungsräume (Stichwort Sammeltaxi).

    Die wichtigsten Argumente der Auto-Pendler lauten – um nur einige wenige zu nennen – Individualität, Unabhängigkeit von Fahrplänen (und Verspätungen), keine Wartezeiten, kein Weg zur nächsten öffentlichen Anbindung und viele mehr. Viele dieser Argumente sind möglicherweise vorgeschoben und überlagern andere, möglicherweise weit weniger sachliche Gründe. Diejenigen Pendler jedoch, die aus mehr oder minder rationalen Ursachen nicht auf das Auto verzichen können oder wollen, kann man mit einfachsten – und billigsten – Mitteln in die Bahn setzen.

    Ein – natürlich völlig aus der Luft gegriffenes – Beispiel eines klassischen Pendlers. Nennen wir ihn der Einfachheit halber Roland.

    Roland fährt jeden Tag eine Strecke von rund 25 Kilometern zwischen seiner Wohnadresse am Rande Mödlings und seiner Arbeitsstätte, einem Verlagshaus in Wien 11 und natürlich wieder zurück. Beinahe vor der Türe hat er eine Busstation, von der halbstündlich ein – bis auf wenige Ausnahmen leerer – Autobus auf einem Rundkurs zum Bahnhof fährt. Dort steigt er nach meist halbwegs erträglicher Wartezeit in einen heillos überfüllten Zug ein und fährt zum Wiener Südbahnhof, wo er durchschnittlich 7-10 Minuten (zur Hauptverkehrszeit wohlgemerkt) auf seinen Anschlußbus wartet, der ihn schließlich nach kurzer Fahrtzeit in sein Büro in der Redaktion bringt. Roland benötigt in der Früh ca. 45 Minuten, abends in der Regel etwas länger (etwa eine Stunde). Abends genießt er immerhin den Vorteil des – dank Kostenteilung zwischen ÖBB, Land und Stadt Mödling – kostenlose(!) „ATM“ (Anschlusstaxi Mödling), das ab 18:00 in viertelstündlichem Takt (spätabends halbstündlich) die Fahrgäste an quasi jede gewünschte Destination der Stadt bringt. Abgesehen von kleineren Widrigkeiten wie zu früh abfahrenden Bussen und verspäteten Zügen ohne Hinweisen auf Anzeigetafeln eine moderate Möglichkeit, vernünftig von daheim in die Arbeit zu gelangen.

    Warum fährt Roland dennoch fallweise mit dem Auto? Erstens sicherlich deshalb, weil er damit abends in 25 Minuten zuhause ist (mehr als 50% Zeitersparnis). Zweitens deshalb, weil er in der Früh nicht auf die Fahrpläne der Busse angewiesen ist. Drittens deshalb, weil die Fahrt mit den Öffis insgesamt mit 6,80 EUR zu Buche schlägt, wohingegen der Treibstoff für das Auto nur rund die Hälfte kostet. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er sich dann im Zug nicht wie eine Sardine in der Dose fühlt, weil der Waggon so vollgestopft ist, dass selbst die Lektüre eines Buches (geschweige denn einer großformatigen Zeitung) oft ein Ding der Unmöglichkeit ist.

    Mit einigermaßen modernen Verkehrskonzepten ließen sich viele bis alle Argumente dieses unökologischen und egoistischen Roland aushebeln:

    1. flexiblere Verkehrsmittel – Stichwort Sammeltaxis – außerhalb der Ballungszentren (also überall dort, wo < 30.000 Menschen auf einem Fleck leben) machen unabhängiger von Fahrplänen und Wartereien bei Wind und Wetter an ungeschützten Stationen. Kleiner dimensionierte Busse, die „auf Zuruf“ (beispielsweise mit Telefonanruf oder Tastern an derzeitigen Bushaltestellen) die Passagiere abholen, sind nicht mehr an Fahrpläne gebunden, die sicherheitshalber aufrecht erhalten werden müssen, da sich auf der Strecke vielleicht doch noch jemand einfindet. Anhand der Rufe und Anzahl der zu erwartenden Fahrgäste ermittelt ein zentrales Fahrtenplanungssystem die optimale Route für das einzelne Verkehrrsmittel. Voilà! 2. niedrigere Kosten und/oder ausgedehnte Tarifzonen (siehe Einleitung) machen das Auto im Verhältnis wieder teurer und somit unökonomisch 3. höhere Frequenzen in Stosszeiten machen die Fahrt deutlich bequemer und kürzer, ergo einladender. Tagsüber können wiederum Zugeinheiten mit weniger Waggons und daraus resultierendem geringeren Energiebedarf zum Einsatz kommen 4. den Gegebenheiten entsprechend dimensionierte Park & Ride-Anlagen an sinnvolle Locations (bestes Beispiel für das Gegenteil: P&R in Ottakring, wo man aus de facto jeder Richtung bereits in den dichten Wiener Stadtverkehr eintaucht, bevor man umsteigen kann) 5. Park & Ride-Nutzung für Inhaber von Zeitkarten kostenlos (derzeit 3 €/d). Vorbild hierzu: Die Parkgarage beim Mödlinger Bahnhof ist trotz sehr großzügigem Stellplatzangebot (~630 Abstellplätze) komplett gratis für den Benutzer. Die Kosten teilen sich – ebenso wie die für das abendliche Sammeltaxi – ÖBB (50%), Land (30%) und Stadt (20%). 6. Übertragbarkeit von Jahreskarten – es kann ohnehin nur eine Person zur gleichen Zeit damit fahren 7. Ringförmige Ausdehnung der Kernzone bis in die teils recht jungen Wien-nahen Siedlungsgebiete und Abkehr von den teils verwirrenden Sektoren, wie sie derzeit Verwendung finden Abgesehen von diesen vielen Möglichkeiten, die Nutzung öffentlichen Verkehrs für den Einzelnen attraktiver und/oder billiger zu gestalten, kann ich mich dunkel erinnern, irgendwo eine Studie gelesen zu haben, derzufolge es nur unwesentlich teurer, aber um einiges ökonomischer wäre, den gesamten Personenverkehr im Großraum Wien (ergo dem Verkehrsverbund Ost-Region) gänzlich kostenlos anzubieten. Leider kann ich die Quelle nicht mehr finden und daher auch nicht sagen, aus welchem Jahr diese stammt. Die Idee als solche ist jedoch sicherlich prüfenswert! Eine Großstadt wie Wien, die von mehr als 1,6 Millionen Menschen bewohnt wird (Quelle: Statisik Austria, 1.1.2008), sollte in der Lage sein, ein wenig über den Tellerrand zu blicken, und die vielen Vorteile betrachten, die eine solche Maßnahme mit sich brächte. Mehr Lebensqualität durch reduzierten Lärm und geringere Emmissionen, höhere Produktivität der arbeitenden Bevölkerung, höhere Sicherheit im Straßenverkehr und viele mehr. Es reicht leider einfach nicht, das Autofahren durch Kurzparkzonen oder gar City-Maut unattraktiv zu machen, wenn nicht in gleichem Ausmaß die „Öffis“ deutlich verlockender werden. Anm.: Dezentralisierung der Arbeitsplätze, also sinnvoller verteilte Standorte von Industrie und Wirtschaft und daraus resultierende Verkürzung der Wege zwischen Wohn- und Arbeitsstätte sind sicherlich auch ein probates Mittel zur Senkung der Verkehrsbelastung, aber dies und weitere gute Ideen würden jetzt an dieser Stelle ein wenig zu weit führen. Derzeit scheinen ja bereits die weiter oben genannten Ideen schon in weiter Ferne zu liegen…

  • Challenges of Education

    Ein tolles Video, das in knapp fünf Minuten einige große Herausforderungen eines modernen Bildungssystems auf äußerst originelle Weise auf den Punkt bringt. Tweeted by @franzku, thx!

  • FPÖ: Rhetorische Finessen und große Reden im NÖ Landtag

    Angesichts solcher Reden im Landtag des (nach Bevölkerung) zweitgrößten Bundeslands Österreichs kann man sich als halbwegs mündiger Wähler nur noch verwundert – um in Diktion und Idiom des Herrn Abg. z. NÖ Ltg. Karl Schwab (FPÖ) zu bleiben – „auf’s Hirn auffe hau’n“…

    Stellvertretend für eine lange Reihe weiterer Demonstrationen der sprachlichen Perfektion des Herrn LAbg.:

    Nota bene: Es handelt sich dabei nicht um eine Vorstandssitzung des Ortsverschönerungsvereines beim Dorfwirt eines 200-Seelen Kaffs und auch nicht um einen zufällig aufgrund Irrtums in die Landtagssitzung hereingeschneiten Patienten einer Alkoholentzugsklinik, sondern um einen Abgeordneten zum NÖ Landtag.

    Man könnte auch formulieren, dass Herr Schwab, angesichts der sechs zur Verfügung stehenden blauen (ich verkneife mir an dieser Stelle jedwegen Kalauer bezüglich zweier möglicher Interpretationen des Begriffs „blau“) Mandate, zu den „Top-6“ der niederösterreichischen Freiheitlichen gehören dürfte. Ich gratuliere recht herzlich den 105.748 unbeirrbaren FPÖ-Wählern, die sich nun durch solch charismatische und kultivierte Politiker im Landtag vertreten lassen!

  • Designierter Weihbischof Gerhard Wagner resigniert

    Designierter Weihbischof Gerhard Wagner resigniert

    Kathpress, die Presseagentur der katholischen Kirche in Österreich, sorgte heute mittels Presseaussendung für einen kleinen Paukenschlag: Der am 31.01. dieses Jahres vom Heiligen Stuhl zum Weihbischof ernannte Pfarrer Gerhard Maria Wagner beugt sich dem Druck der Öffentlichkeit und ersuchte den Papst um Rücknahme der Entscheidung.

    Wörtlich sagt Wagner in der Aussendung, um die er den Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz ersuchte: „Angesichts der heftigen Kritik bin ich im Gebet und nach Rücksprache mit dem Diözesanbischof im Interesse und zum Wohle der Diözese zum Entschluss gekommen, den Heiligen Vater in Rom um Rücknahme meiner Ernennung zum Weihbischof von Linz zu bitten.“ Laut Diözese Linz hat der Vatikan dem Rücktrittsbesuch auch bereits entsprochen.

    Nota bene: Noch am 7. Februar sagte Wagner in einem Interview mit der APA, angesprochen auf den massiven Gegenwind aus allen Richtungen: „Wenn der Papst es wünscht, wäre es feig, sich aus dem Staub zu machen, nur weil man die öffentliche Meinung fürchtet“.

    Der Pfarrer von Windischgarsten (auch bekannt als „Harry-Potter-Hasser“, da er die gleichnamigen Phantasy-Bücher J. K. Rowlings als Wegbereiter für Okkutismus und Satanismus betrachtet) ist nicht zuletzt durch seine sonderbaren Ansichten bezüglich Homosexueller in den medialen Fokus gerückt. Auf die Frage in einem profil-Interview, ob Homosexualität heilbar sei und Homosexuelle behandelt werden sollten, antwortete er beispielsweise: „Dafür [für den Erfolg einer solchen Behandlung, Anm.] gibt es genügend Beispiele, nur davon spricht man nicht.“ Dagegen erscheint seine beharrliche Weigerung, Mädchen als Ministrantinnen zu akzeptieren, noch relativ harmlos.

    Katholizismus in der Krise?

    Die Kirche hat derzeit generell kein sonderlich leichtes Leben in Österreich. Seit einigen Wochen „hagelt“ es unangenehme Nachrichten. Neben der Ernennung des erzkonservativen Wagner zum Weihbischof sorgte auch die Rücknahme der Exkommunikation der lefebvrianischen Bischöfe (darunter Holocaust-Leugner Richard Williamson, der ja bekanntlich nach eigenen Angaben massenhaft „Beweise für die Unmöglichkeit der Existenz von Gaskammern“ in Händen halten will) für großes Aufsehen.

    Kann eine Kirche wie die Katholische in Österreich eine solche Krise unbeschadet überstehen? Die Antwort ist ebenso einfach wie kurz: Selbstverständlich! Es ist zweifellos nicht die erste schwere Zeit, die Vatikans Schäfchen erleben. Seit Anbeginn kämpfte der Heilige Stuhl wiederholt gegen Anfeindungen sowohl von innen als auch von außen. Man erinnere sich nur an die Zeit vor und während der Reformation, als die Gläubigen in großen Teilen Europas scharenweise in die mit offenen Armen wartenden Gruppierungen wie Protestanten, Calvinisten, Lutheraner und viele mehr überliefen.

    Dennoch: Die Katholische Kirche Österreichs zählt heute allen Kritikern zum Trotz rund 5,6 Millionen Mitglieder, von denen etwas mehr als 28 Prozent (rund 1,6 Millionen) einmal monatlich, 14 Prozent (800.000) sogar wöchentlich zur Messe gehen. Von einer Krise kann und darf zwar durchaus gesprochen werden, aber eine Institution wie die Kirche wird auch eine solche Situation aussitzen können. In so mancher Publikation steht dazu pointiert: „Wir haben Groer und Krenn überlebt, was soll da noch kommen?“

    Bemerkenswert ist allerdings, dass sich der Vatikan indirekt dem medialen Druck in einem vergleichsweise kleinen Land beugt und nicht zuletzt auch deshalb eine bereits getroffene Personalentscheidung zurücknimmt. Wer weiß, vielleicht kann ja die breite Basis der Glaubensgemeinschaft bei der nächsten Papstwahl ein Wörtchen mitreden…?

  • Gestohlenes iPhone durch Social Media-Community wiederbeschafft

    Gizmodo berichtet von einem ganz besonders originellen Effekt von Social Media: Ein gestohlenes iPhone wurde durch die schnellstmögliche Verbreitung von Information – die Einbeziehung der User unterschiedlicher sozialer Netzwerke – in Rekordzeit aufgefunden und retourniert.

    In Paramus, New Jersey wurde einem Mann sein iPhone entwendet. Sein Sohn postete den Vorfall umgehend bei Consumerist.com und bat um Mithilfe bei der Wiederbeschaffung. Schlauerweise hatte Dino, so der Nick des Users, bereits zuvor als eine Art „Low-Level Security“-Funktion das iPhone seines Vaters dahingehend eingestellt, dass es bei Mailversand immer eine „blind copy“ an Dads eigene Mailadresse verschickt. Der Dieb des Telefons – augenscheinlich einer der begrenzter talentierten Kleinganoven – machte reihenweise Bilder von sich selbst mit dem gestohlenen iPhone und übertrug diese via E-Mail. Diese Fotos lud Dino postwendend bei flickr hoch und referenzierte in seinem Consumerist.com-Posting auf den entsprechenden flickr-Account.

    Von nun an ging es dann recht flott: Die Person auf den Bildern wurde durch die Bilder bei flickr von Usern identifiziert, ausfindig gemacht und binnen 55 Minuten nach Start der „Internet-Fahndung“ der etwas anderen Art war das Handy wieder in den Händen seines rechtmäßigen Besitzers. Ein – wie ich finde – respektables Ergebnis.

    Quellen: Gizmodo, Consumerist

  • iFume – the Fragrance for Apple-Aficionados

    iFume – the Fragrance for Apple-Aficionados

    Passend zum bevorstehenden Valentinstag hier ein kleiner Tip für all diejenigen, die noch nicht so genau wissen, was sie ihrer/m Liebsten schenken wollen. Ist diese/r Jemand ein Apple-Aficionado und antwortet auf die Frage nach seinen Wünschen stets mit Ideen in vierstelligen Euro-Beträgen, so kann man jetzt endlich auch etwas Günstigeres schenken. Voilà!

    Passend für unterwegs gibt es selbstverständlich auch die kleine Shuffle-Version:

    Einzig die iPhone/iPod Touch-Versionen müssen von Manasse, dem Hersteller der Geek-Düfte, noch nachgereicht werden…

  • The Future of Google StreetView

    The Future of Google StreetView

    Ich hab’s immer schon gesagt: Google hat ganz andere Pläne, als sie uns Usern stets beruhigend vorbeten! Über Suchanfragen, AdClicks, durchschnüffelte Mailaccounts und Userprofile haben sie bald die geheimsten Galaxieeroberungspläne der NASA und anderer Raumfahrtbehörden herausgefunden.

    Wenn sie dann auch noch per Spider & Robot die Konstruktionspläne der Raumfähren an sich gebracht haben, übersiedeln sie auf den Mond, um dort ein gigantisches Rechenzentrum zu bauen (vornehmlich der billigen Kühlung wegen)…

    (found @ gizmodo.com)

  • Umdenken beim Kärntner BZÖ?

    Umdenken beim Kärntner BZÖ?

    Auf dem nagelneuen Plakat des BZÖ in Kärnten ist kein einziges Mal der Name „Jörg Haider“ zu lesen. Ein erstaunlicher und einigermaßen unerwarteter Sinneswandel für eine „Partei“ wie die orangen Zukunftsbündnisbrüder. Ob das mal gut gehen wird…

    Anstelle dessen duzt man das Wählervolk, verspricht auf dessen Kärnten aufzupassen und untermalt das Ganze jovial mit den drei Vornamen der stumpfen Bündnisspitze. Grundsätzlich ein gelungenes Sujet. Dennoch hat sich in Rekordtempo ein ambitionierter Korrektor auf die Beine gemacht, ein paar notwendige Richtigstellungen auf den Plakaten vorzunehmen.

    BZÖ Kärnten - Das Originalplakat

    BZÖ Kärnten - korrigierte Fassung

    Insider vermuten dennoch, dass die Jungs vom „BZÖ – Die tapf’ren Freiheitlichen Haiderleins in Kärnten“ – oder wie auch immer sich das Bündnis in Zukunft nennen wird – ihre eigene Version affichieren werden…