Autor: roland

  • NV! Redux

    NV! Redux

    Das gute, alte Nox Vobiscum! war nach nun doch schon bald zwei Jahrzehnten und mehreren mehr oder weniger ambitionierten Redesigns deutlich in die Jahre gekommen. Höchste Zeit für einen Neubeginn!

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  • 1000K and running

    1000K and running

    Es ist soweit: Ein großer persönlicher Milestone ist erreicht! Ich habe meine ersten 1.000 Kilometer laufend hinter mich gebracht. Diese Marke mag zahllosen versierten LaufsportlerInnen ein müdes Lächeln entlocken, für mich ist es dennoch ein kleiner Triumph. Wenn auch vorrangig über mich selbst.

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  • Curro ergo sum – eine Ode an den Laufsport

    Curro ergo sum – eine Ode an den Laufsport

    46 Jahre lang war ich überzeugt, dass das Laufen als Sportart fad, eintönig und vor allem anstrengend sei. Letzteres ist natürlich bis zu einem gewissen Grad nach wie vor „gültig“, fad und eintönig jedoch definitiv nicht (mehr). Mehr als vier Jahrzehnte hatte es gedauert, bis ich mir schlussendlich die wunderbare Welt des Laufsports – buchstäblich Schritt für Schritt – zu erschließen begann.

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  • Hybrid Project Management – Lösung oder Irrweg?

    Hybrid Project Management – Lösung oder Irrweg?

    Seit dem Einsetzen der Industrialisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben sich die Rahmenbedingungen der Arbeit – nicht nur, aber speziell im Knowledge Working – laufend verändert. Sowohl technologisch, als auch (markt-)ökonomisch, als auch sozial. Die sich stetig verändernden Herausforderungen erfordern laufende und proaktive Adaption der Kollaboration und der Unternehmenskultur. Unterschiedliche Denkmodelle, Frameworks und Standards versuchen Lösungen zu bieten. Welches Modell ist nun „gut“, welches ist „schlecht“? Die für mich klare Antwort lautet: Die Frage ist falsch.

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  • Rückblick: Global Scrum Gathering VIE19

    Rückblick: Global Scrum Gathering VIE19

    Vom 28. bis 30. Oktober fand heuer das Global Scrum Gathering der Scrum Alliance in Wien statt. Drei höchst inspirierende und lehrreiche Tage im Kreise begeisterter Agilisten aus aller Welt. Ein ganz persönlicher Eventbericht.

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  • Stop working agile. Start being agile!

    Stop working agile. Start being agile!

    Nachdem ich schon seit Ewigkeiten nichts mehr hier gepostet habe, schreibe ich mal darüber, was ich an meinem Job als Scrum Master und Agile Coach so sehr liebe.

    Oder vielmehr: Worum es dabei überhaupt geht, was dieses „agile“ eigentlich ist und wieso es Organisationen dabei hilft, Projekte mit einer erheblich höheren Erfolgsaussicht abwickeln zu können als mit konventionellen Process Frameworks.

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  • Schöne neue Arbeitswelt

    Schöne neue Arbeitswelt

    „Es bleibt alles beim Alten, es bleibt beim 8 Stunden-Tag“, werden Kanzler Kurz und sein Vize Strache nicht müde, gebetsmühlenartig herunterzuleiern. „Lediglich die Flexibilität werde geschaffen, in Ausnahmefällen auch bis zu 12 Stunden zu arbeiten“. Soweit so gut. Aber was heißt das nun konkret? Wie bereits Ministerin Köstinger so schön sagte: „Da trennt sich a bissl die Realität von der Wirklichkeit.“

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  • Die Trumpisierung des Abendlandes

    Die Trumpisierung des Abendlandes

    Es ist ja beinahe zum „Zerwuzeln“. Ein paar Tage ist die neue Regierung in Österreich erst im Amt und schon werden wir vertrumpt, wo es nur geht. Die Geschwindigkeit der abrupten Wechsel zwischen jubelnden und betretenen Gesichtern ist geradezu atemberaubend.

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  • Die große Themenverfehlung bei #metoo

    Die große Themenverfehlung bei #metoo

    Was mich an der erstaunlich polarisierenden #metoo Debatte am meisten anzipft: Fast alle Diskussionen (oder zumindest die überwiegende Mehrheit davon) laufen in die völlig falsche Richtung!

    Alle reden seit Tagen und Wochen davon, wann Frauen Übertretungen der Grenzen ihrer Privat- und Intimsphäre welchen Ausmaßes wie zu beantworten haben.

    Sprich sie sollen möglichst nicht im Nachhinein etwas sagen, sie sollen gewisse „harmlose“ Übergriffe gefälligst hinnehmen und sich net so anstell‘n oder sie sollen halt gleich irgendwelche Watschen verteilen…

    What a brain fuck

    Liebe Jungs und Mädels, das ist eine Themenverfehlung und ein Brain Fuck allerfeinster Güte!

    Es geht einzig und allein darum, dass sich verdammt nochmal Alle (vor allem Männer, aber auch zuweilen Frauen) darüber im Klaren zu sein haben, was im zwischenmenschlichen Umgang miteinander zulässig ist und was nicht. Und wo die konkreten Unterschiede zwischen Konsensualität und Belästigung liegen. Und welche Grenzen und Normen im Zweifelsfall zu gelten haben.

    Kurzum: Hört endlich auf, an Mädchen und Frauen und an ihrem Verhalten herumzudoktern!

    Männer definieren seit jeher, welche Berufe Frauen zu ergreifen haben und aus welchen Sparten sie sich rauszuhalten haben (oder zumindest welchen hierarchischen Levels). Männer definieren, wie sich Frauen zu kleiden haben. Die einen haben zuviel an („Burkaverbot muss her!“), die anderen zuwenig („Sie hat ja mit dieser engen Bluse regelrecht provoziert, dass ich sie begrapsche!“). Männer definieren, wann sich Frauen belästigt fühlen dürfen und was sie gefälligst über sich ergehen lassen sollen, weil „Männer halt so sind“ und – noch besser – „weil das früher auch nie ein Problem war“. Geht‘s noch?

    „Wir müssen über Männer reden, nicht über Frauen!“

    Wir müssen über das (Fehl-)Verhalten von Männern reden. Wir müssen darüber reden, wie es sein kann, dass viele Männer immer noch glauben, dass sie diejenigen sind, die zu entscheiden haben, wo die Intimsphäre einer Frau beginnt. Und wir müssen darüber reden, wann das Thema „sexuelle Belästigung“ lautet und wo es sich vielmehr um (nicht minder entbehrliches) „archaisch-maskulines Dominanzgetue“ handelt. Es geht hier auch nicht im Geringsten um krampfhaft überzeichnete Political Correctness, sondern um das Konzept der „Basic human decency“.

    Wenn wir das dann mal alles geklärt haben, wird eine etwaige Folgediskussion, wie Frauen auf männliche Übergriffe zu reagieren haben, plötzlich angenehm kurz…

    Bild: Prof.lumacorno/Wikimedia

  • „Werte kann man nicht verteidigen, man kann sie nur leben“

    „Werte kann man nicht verteidigen, man kann sie nur leben“

    Der Deutsche Kabarettist Hagen Rether spielt seit Jahren (genauer: seit 2003) das gleiche Programm namens „Liebe“. Es ist jedoch tatsächlich nur das gleiche, nicht etwa das selbe, da er Jahr für Jahr ein Update vornimmt. So auch 2016 wieder – und es ist mindestens so sehenswert wie all die anderen der Vorjahre.

    Aus den unzähligen großartigen Statements und Bonmots eines als Titel herauszupicken, war gar nicht so leicht. Meines Erachtens ist dieser Part wohl einer der bemerkenswertesten:

    Wer Werte verteidigen will, hat sie schon aufgegeben. Man kann Werte nur leben, sodass sie manifest werden und Strahlkraft erlangen.
    (Hagen Rether, Liebe, Update 2016)

    Ein paar weitere schöne Zitate beim (inoffiziellen) Twitter-Account @Hagen_Rether:

    Und so viele mehr. Seht es Euch einfach an – es ist jede einzelne Minute wert. Trust me.

    Videoquelle: mdr/3Sat/via YouTube