Wahlkampf ist Werbung. Ehrlichkeit hat in der Werbung in aller Regel nichts verloren. So weit, so gut. Dennoch bin ich wirklich froh, wenn dieser Unsinn in wenigen Tagen vorbei ist und wir uns nicht nur wieder wichtigeren Dingen zuwenden können, sondern wir auch nicht mehr laufend für dumm verkauft werden.
(mehr …)Autor: roland
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Elektionsstörung ist behandelbar!
Nachdem in wenigen Tagen die Nationalratswahl ins Haus steht, sei an dieser Stelle noch einmal festgehalten: Nichtwählen ist kein Statement! Mit ein wenig guten Willens kann man zwar durch zahlreiches Fernbleiben der Wahlberechtigten ableiten, dass Desinteresse an demokratischen Vorgängen besteht, aber der Ansporn für die nichtsdestotrotz gewählten „Volksvertreter“, an diesem Zustand etwas zu verändern, bleibt selbstverständlich überschaubar. Das viel verbreitete „traditionelle“ Wahlverhalten („I hob‘ immer scho XYZÖ g’wählt…“) macht die Stimmabgabe zwar natürlich auch nur unwesentlich besser, aber immerhin.
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Die Wahl der Qual
Es ist – in größerem Kontext betrachtet – schon erstaunlich, wie viel Wert einer Natonalratswahl in Österreich beigemessen wird. Welche Partei auch immer am 29. September als Sieger hervorgeht und mit wem sie welche Koalition eingeht, ist im Grunde so herrlich belanglos, wenn man die politische Realität einfach aus ein wenig seriöser Distanz betrachtet.
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Kernzone 100: Wie lange noch?
Je öfter ich darüber nachdenke, desto mehr frage ich mich, was mit dieser Verkehrspolitik, wie sie in Wien und dem Umland betrieben wird, eigentlich erreicht werden soll. Die Nutzung des Privat-PKW bleibt teuer und unpraktisch (was – objektiv betrachtet – durchaus in Ordnung ist), es gibt aber nach wie vor keine spürbaren Erleichterungen hinsichtlich Kosten oder gar Komfort bei der Nutzung der Öffis.
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Habemus dingens
Papst Franziskus I.: Theologisch gemäßigt, ultra-rechts, reformbereit, erzkonservativ, bescheiden, liberal, „back to the basics“, weltoffen, homophob, „Kardinal der Armen“, Sexist. Alles dabei, was man als Chef der römisch-katholischen Kirche so braucht.
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Fleischskandal? Nein. Logische Konsequenz.
Der Fleischskandal rund um nicht deklariertes Pferdefleisch will einfach keine Ruhe geben. Tagtäglich tauchen neue Meldungen auf, worin überall Reste und Spuren von nicht auf dem Etikett befindlichen Fleischarten gefunden wurden. Dass diese Entwicklung eine völlig logische Konsequenz aus dem grassierenden Geiz ist geil-Konsumverhalten ist, wird selten erwähnt. Zeit wird’s, der Realität ins Auge zu sehen.
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Hot: Google Glass. Und jetzt?
Bereits vor Monaten ging eine Preview von Googles neuestem Gadget durch die diversen Social Media Timelines: Eine mit Spracheingabe und allerhand anderen Goodies aufgemotzte Art Augmented Reality-Brille, die neben den Grundfunktionen von Google (Maps, Search, etc.) noch allerhand anderer Funktionen enthalten sollte. In den USA (und leider vorerst nur dort) werden bereits Beta Tester angeheuert, die das Teil genauer unter die Lupe nehmen dürfen bzw. sollen.
Anhand der veröffentlichten und zugegebenermaßen beeindruckenden Teaser-Videos (beispielsweise hier) lässt sich erahnen, welche Möglichkeiten bereits heute in der bis vor kurzem noch eher futuristisch anmutenden Technologie stecken. Ich persönliche freue mich jedenfalls schon drauf, ein solches Ding in einer hoffentlich nicht allzu fernen Zukunft nutzen zu können.
Dennoch eröffnen sich – wie fast immer, wenn neue Technologien das Licht des Mainstreams erblicken – zahlreiche Fragen, die einer Antwort bedürfen.
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Lebensmittelskandal: Nicht Fisch, nicht Fleisch
In Billig-Lebensmitteln, die mit „100% Rindfleisch“ etikettiert sind, findet sich 60 Prozent und mehr Pferdefleisch. Die Aufregung über den Etikettenschwindel ist enorm. Die erschreckenderen Aspekte an der Geschichte, die tatsächlich den Appetit verderben sollten, bleiben weitestgehend auf der Strecke.
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Wehrpflicht: Ein Konzept von gestern
In den vergangenen Wochen und Monaten wurde so viel über die allgemeine Wehrpflicht diskutiert wie schon lange nicht mehr. Die kurz bevorstehende Volksbefragung, ob es in Österreich weiterhin eine Wehrpflicht oder an ihrer statt ein Berufsheer geben solle, lässt die Stimmung brodeln. Nicht nur in der Regierungskoalition, sondern auch im Boulevard und natürlich in der Bevölkerung. Und die Frage, um die es geht lautet: Wollen wir das wirklich noch? Und wenn ja: Im Ernst?
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