Strache ist toll!

Roland B. Seper

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2 Antworten

  1. Harald Havas sagt:

    Auch keine Antwort, aber plus 160 Ansätze, Überlegungen und Schmunzler dazu: http://www.comicsgegenrechts.at

    Persönlich stimme ich dem oben Gesagten völlig zu. Und ich denke, lernen kann man von Strache, den Menschen Hoffnung zu vermitteln und Angst zu nehmen. Denn das tut er, wiewohl er die Angst natürlich zuerst schürt.

    Wenn es gelänge den „Angst nehmen“-Teil mit hoffnungsvollen Fakten und unaufgeregten Tatsachen zu verbinden, gäbe es eine Chance. Denn sich Fürchten ist zwar ein Grundreflex, aber niemand fürchtet sich gern

  2. sulpicius sagt:

    EinE PopulistIn kann sich damit begnügen nur nach angstgetriebenen Schafsherden zu fischen. (Das meine ich nicht abwertend, ich mag Schafe, aber ich halte ihre Überlebensstrategie langfristig für existenzgefährdend und unter dem Strich für unsozial.) Demokraten, also jene die es mit der Demokratie über die bloße repräsentative Demokratie unsers Typs hinaus ernst meinen, müssen ihren WählerInnen nicht nur zutrauen individualistische EinzelgängerInnen zu sein, sondern es genau genommen sogar erwarten. Genau deswegen ist eine von wirtschaftlichen Zwängen freie, kritische und für alle zugängliche Bildung für unsere Gesellschaft so wichtig.

    Bei aller Zustimmung hinsichtlich der leider nur lauwarmen Erfolgsstrategien „seriöser Politiker[Innen]“, halte ich das für einen Punkt den man bei diesen Überlegungen nicht vergessen sollte. Aus dieser Perspektive sind nämlich einerseits selbst Straches Erfolge bei der Mobilisierung von WählerInnen keine besonders herausragende oder gar lobenswerte Leistung (das schafft immerhin selbst ein haarsträubend laienhafter Kronenzeitungs-„Journalismus“), andererseits aber auch die Frage nach einer erfolgreichen Gegenstrategie unverhältnismäßig schwieriger zu beantworten.

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